“Herodot”-Lesung im Weltecho
Eske Bockelmann und Burkhard Müller, beide Philologen, stellen jedes Semester drei bis vier Autoren und deren Werk in einer thematischen Lesereihe vor. E. Bockelmann dürfte euch aus seiner Stadtstreicher-Kolumne bekannt sein. B. Müller ist Latein-Dozent an der TU Chemnitz sowie Autor und Literaturkritiker – im März 2008 wurde ihm der Alfred-Kerr-Preis verliehen. Das Thema der beiden am 19.01. ist Herodot:
Herodot wird 457 v. Chr. wegen Verschwörung gegen die tyrannische Herrschaft der Perser aus seiner Heimatstadt Halikarnassos nach Samos verbannt. Eigenen Angaben zufolge unternimmt er lange Reisen u. a. nach Persien, Ägypten, Phönizien sowie Babylonien und geht um 447 v. Chr. nach Athen, wo er engen Kontakt mit großen Persönlichkeiten seiner Zeit, so mit dem Dichter Sophokles und dem Staatsmann Perikles, pflegt. 443 v. Chr. ist er an der Gründung der Kolonie Thurioi beteiligt, wo er bis zu seinem Tod lebt und arbeitet. Herodot gehört zu einer Reihe griechischer Autoren, die sich zu Beginn des klassischen Zeitalters des antiken Griechenlands darum bemühen, die nur mündlichen Überlieferungen ihres Volkes schriftlich zu fixieren. Sein Geschichtswerk, das später in neun Bücher unterteilt wird, beschreibt die Zeit der Kriege zwischen Persien und Griechenland zu Beginn des 5. Jahrhunderts v. Chr. (Quelle: www.art-directory.de)
Die Lesung findet um 20 Uhr im Weltecho, einem unserer neuen Gutscheinpartner 2009, statt.




















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