Chemnitz im Mai 2009
Der Chosy Monatsrückblick: die Top 10 der Kuriositäten des Monats Mai in Chemnitz:
10. chemnitz-zieht-weg.de: Die Wegzieher wollen anonym bleiben, da die “Themen im Vordergrund” stehen sollten. Was interessierte die Chemnitzer folglich am meisten? Richtig – wer sind sie? Wie alt sind sie? Wie sehen sie aus? Alle fragen: “Wer steht hinter den Plakaten?”
09. Schlüpfrige Werbung von Bruno Banani: Das italienische Chemnitzer Unternehmen ist bekannt für ungewöhnliche PR und seine Kundencastings (nicht für jeden). In der neuen Kampagne werben sieben Politiker in Unterwäsche für die Abwrackprämie der Modeschöpfer. Wir könnten uns gut vorstellen, dass die einmal so schön gezeichneten Politiker in einem Comic agieren, Titel: “Agenda Pyjama-Pirania: Nacktbaden in deutschen Gewässern”.
08. Im Kino laufen ständig Fortsetzungen – das können wir auch, so dachte sich Sachsen-Fernsehen Anfang Mai. In dem Horrorfilm Krimi “Die Vögel – Alle sind schon da” wurde eine ganze Entenfamilie über Gullydeckel und Treppenabsätze zusammen mit einer Polizeieskorte durch die Stadt zum Schlossteich begleitet. Das Motto des Marsches: „Wir auch wollen lustig sein, lustig wie die Vögelein”. Der ganze Bericht eine Ente? Nein, keineswegs.
Nachdem der erste Teil so erfolgreich war, hat unser Lokalsender einen zweiten Höhenflug Heimatfilm Ende Mai gedreht: “Die Vögel II – Die Wiederkunft”. Übertroffen wurde die Enten-Meldung nämlich von der Höckerschwanfamilie, die sich mit dem viel zu kleinen Knappteich im Yorkgebiet zufrieden gibt. Und am Ende lautet es im Beitrag: „So watscheln die sechs weiter am Knappteich in Chemnitz umher und genießen das Familienleben.”
Da werden wohl die Taschentücher im Sender knapp geworden sein. Wir können uns schon auf die Fortsetzung freuen, denn weiter heißt es: “…die Anwohner sind sich alle einig “Familie Schwan” darf gerne wiederkommen!” „Die Vögel III” – wann wird der neue Bestseller zu sehen sein? Ihr erfahrt es hier oder nach einem Klick in der Blogroll.
07. So viel Sympathie, wie den Enten und Schwänen entgegengebracht wird, bekommt der Riesenbärenklau, die „böse Giftpflanze” laut MoPo, nicht. Dieser Kaukase versetzt alle Chemnitzer in Schrecken, indem er uns die Gummibären klaut und Verbrennungen und Kreislaufschocks zufügt. Wer ihn sieht, möge mit seinem Handy ein Foto machen und es twittern sowie das Bürgertelefon unter 0371/4883233 anrufen.
06. Als der Gott Chlor die Freibäder erfand, hatte er sich einen tollen Gag einfallen lassen: Die Renovierung darf nur im Sommer stattfinden, eine Jahreszeit also, in der ohnehin niemand auf die Idee kommen würde, in so ein Becken zu gehen. Schließlich haben wir in Chemnitz ja das Meer mit City Beach vor der Tür. Bleibt die Frage, wo wir jetzt im Sommer die tollen Freibad-Pommes essen.
05. Die Morgenpost würde es den Bratwurstkrieg von Chemnitz nennen: An einem Rosterstand auf dem Markt wurden an einem Mittwoch im Mai Bratwürste zum Preis von 1€ verkauft – in der Nähe des Turmbrauhauses. Jenes, ebenfalls mit einem Grillstand vor Ort, reagierte prompt auf die Konkurrenz und verkaufte folglich die Roster zum Preis von 50 Cent. Daraufhin hat Stand Nr. 1 sämtliche Roster vom Turmbrauhaus erworben und den Preis auf 2€ erhöht.
04. Auf dem Volksfestplatz, der jetzt dank Stadtrat Richard-Hartmann-Platz heißt, obwohl er von den Chemnitzern irgendwie schon immer Hartmannplatz genannt wurde, steht jetzt eine Eiche. Die – ihr werdet’s nicht glauben – Hartmann-Eiche. Sie soll dazu dienen, dass wir auch in einhundert Jahren einen Volksfestplatz haben, denn der Bebauungsplan für ein Möbelhaus war seit Monaten das Dauerthema in der Stadt. Und falls in hundert Jahren niemand mehr Riesenrad fahren will, kann man immer noch aus dem Baum selbst Möbel bauen. Wie praktisch.
03. Die erste Miss City Beach wurde auf dem Parkdeck der Galeria Kaufhof gewählt, sie ist sozusagen auch eine Miss Parkdeck.
Während bei anderen Wettbewerben nur Abendgarderobe und Bikini-Tests zu absolvieren sind, mussten die Kandidatinnen im Meer ihr sportliches Können beweisen. Bei strahlendem Sonnenschein surften sie auf ihren Dauerwellen und tauchten ab in die Untiefen der Schminke.
02. Bombenstimmung: Nachdem das THW an einem Sonntag im Mai mit Angie zusammen gefeiert hatte, ging es für die ehrenamtlichen Helfer am folgenden Montag sofort wieder zur Arbeit – Bombenfund in Schloßteichnähe. Im Umkreis von 1000 Metern wurden alle evakuiert, für ältere Bürger war das SenVital das Ausweichquartier, für alle anderen stand die Annenschule zur Verfügung. Weshalb nur blieb die Annenschule wohl leer?
01. Mitte des Monats standen Chemnitzer vor der Rathausuhr und staunten, denn die Zeit war nach einem Blitzschlag auf 20.15 Uhr stehen geblieben. Wir fragen uns: Was ist daran so ungewöhnlich, dass im Chemnitzer Rathaus die Zeit stehen bleibt?
Das war der bombige Mai, wie sensationell wird wohl erst der Juni?











Danke Danke Danke!
Das brauchts am Monatsende!
Köstlich ist das ‘unveröffentlichte’ Ende von Nummer 5.
Zu 2 kann ich nur sagen:
…Weil das SenVital ein wirklich toller angenehmer Ort ist – nicht worauf Du sicher anspieltest!
Weiter so!
Genial, bitte weitermachen!!
[...] Nachdem im Mai 2009 ein Blitz die Rathausuhr stillegte, blieb im Januar 2010 jene am alten Rathaus ab und an stehen. Angeblich wurde beobachtet, [...]
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