Chemnitz im Februar 2010
Auch der Februar 2010 fand überraschenderweise in Chemnitz statt. Alle Bürger waren dazu aufgefordert, wieder durch Taten und Worte zu einem möglichst optimistischen Monatsrückblick beizutragen. Da schon wieder kein Schaltjahr ist, war dies vielen innerhalb dieses kurzen Monats nicht möglich. „28 Tage später“ haben wir nun wieder die Top 10 des Irr-, Un- und Wahnsinns zusammengetragen, die niemand verpassen sollte.
10. Parkplatzsuchende Kaßbergianer ahnten es längst: jeder Haushalt hat mindestens ein Auto. Die Fahrzeugdichte ist die höchste in Ostdeutschland. Das Verkehrschaos bleibt nur aus, da der größte Teil der Pkw über die Woche in westlicheren Bundesländern ist und viele direkt nach der Abholung vom Autohaus gut geputzt in den Garagen stehen.
09. 25 Tsd. Chemnitzer richten ihr Leben nach Zwangshandlungen und Ängsten ein. Die restlichen leiden unter Verge… äh
08. Wundersame Vermehrung: während anderswo abgewandert wird, versammelten sich laut Presse angeblich 300 Chemnitzer - wir verschweigen mal, dass Augenzeugen und Fotos etwas anderes wiedergaben - auf dem Brühl. An den heißen Quellen des Glühweins stellten sie sich auf und warteten auf das zu verwirrende unwissende Publikum, wie das bei einem Flashmob eben so ist. Doch nicht einmal Perserkatzen ließen sich auf dem Boulevard blicken. Ist ja auch klar: sonntags haben dort alle Geschäfte geschlossen. Die Anwesenden vertrieben sich die Zeit mit der Definitionsfrage, ob der selbst deklarierte Flashmob angesichts seines politischen Marschaufrufs ein Smartmob oder aufgrund der fehlenden Passanten überhaupt irgendein Mob sei.
07. Salz-Notstand beim Winterdienst – während vielerorts bereits Pommes als Ersatzstreugut benutzt wurden, schoben die Chemnitzer den Schnee einfach in die Schlaglöcher. Die Teufel der Heimatzeitung warten jedoch schon, um mit höllischer Hitze diese Lösung zu sabotieren.
06. Die Amourtiger mögen sich erwartungsgemäß. Nachwuchs jedoch sei ungewiss, da die beiden Chemnitzer dafür ggf. … zu alt seien, eben schon richtige Chemnitzer.
05. Was wie eine Nachricht aus der Zukunft klingt: Der Chemnitz-Kaffee konnte dank zweier sonniger Februartage am Südhang des Schlossbergs endlich geerntet werden. In Wirklichkeit kommt die Mischung aus ominösen Ländern „zu denen Chemnitz eine besondere Beziehung“ habe. Bevor es jedoch keine fair gehandelte Sahne, Zucker, Tassen, Löffel, Tischdeckchen und Kuchen gibt, ist das natürlich nichts für Verantwortungsbewusste.
04. Die Hofberichterstatter verkünden – die Oberbürgermeisterin ist verliebt. Nächstes Thema bitte.
03. Skurrile Diebstähle scheinen ein Hobby der Chemnitzer zu sein: nach gestohlenen Schweinehälften haben Diebe im Botanischen Garten aus dem Stall zwölf Meerschweinchen entwendet. Beim dritten Versuch in einem Chemnitzer Juweliergeschäft fanden die Täter schließlich sau-teuren Schmuck.
02. Der Chemnitzer Opernball war aufgrund seiner Finanzierung umstritten. Kein Wunder – ist doch das Landesmotto jedes Jahr einem anderen Pleitekandidaten gewidmet. Nachdem man sich im Vorjahr orakelnd für Spanien entschied, besinnte man sich dieses Jahr mit Ungarn wieder auf die sicheren Anfänge der Krise.
01. Highlight des Monats, das für volle Chemnitzer Straßen sorgte: In der Chemnitzer Messe war eine Kapelle zu Gast, welche mit leierartigen Saiteninstrumenten, Trommeln und elektronisch erzeugten Klangeffekten das Publikum animierte. Besonders wurde dem Textdichter applaudiert, welcher sich vormals mit „First Arsch“ aufspielte. Die Formation ist besonders beliebt aufgrund von „außergewöhnlichen Sichtweisen“ und Themen, wie etwa Sadomasochismus, Homosexualität, Inzest, Missbrauch, Nekrophilie, Pyromanie und negative Aspekte der Liebe.
Auch der Februar 2010 fand überraschenderweise in Chemnitz statt. Alle Bürger waren dazu aufgefordert, wieder durch Taten und Worte zu einem möglichst optimistischen Monatsrückblick beizutragen. Da schon wieder kein Schaltjahr ist, war dies vielen innerhalb dieses kurzen Monats nicht möglich. „28 Tage später“ haben wir nun wieder die Top 10 des Irr-, Un- und Wahnsinns zusammengetragen, die niemand verpassen sollte.
10. Parkplatz suchende Kaßbergianer ahnten es längst: jeder Haushalt hat mindestens ein Auto. Die Fahrzeugdichte ist die höchste in Ostdeutschland. Das Verkehrschaos bleibt nur aus, da der größte Teil der Pkw über die Woche in westlicheren Bundesländern ist und viele direkt nach der Abholung vom Autohaus gut geputzt in den Garagen stehen.
9. 25 Tsd. Chemnitzer richten ihr Leben nach Zwangshandlungen und Ängsten ein. Die restlichen leiden unter Verg
8. Wundersame Vermehrung: während anderswo abgewandert wird, versammelten sich 100, 200, nein: 300 Chemnitzer auf dem Brühl. An den heißen Quellen des Glühweins stellten sie sich auf und warteten auf das zu verwirrende unwissende Publikum. Doch nicht einmal Perserkatzen ließen sich auf dem Boulevard blicken. Ist ja auch klar: Sonntags haben dort alle Geschäfte geschlossen. Die Anwesenden vertrieben sich die Zeit mit der Definitionsfrage, ob der Flashmob angesichts seines politischen Marschaufrufs ein Smartmob ist.
7. Salz-Notstand beim Winterdienst – während vielerorts bereits Pommes als Ersatzstreugut benutzt wurden, wurde der Schnee in Chemnitz einfach in die Schlaglöcher geschoben. Die Teufel der Heimatzeitung warten jedoch schon, um mit höllischer Hitze diese Lösung zu sabotieren. LINK
6. Die Amourtiger mögen sich erwartungsgemäß. Nachwuchs jedoch sei ungewiss, da die beiden Chemnitzer dafür ggf. … zu alt seien. http://www.chemnitz-lebt.de/index.php/2010/02/02/chemnitz-im-januar-2010/
5. Was wie eine Nachricht aus der Zukunft klingt: Der Chemnitz-Kaffee konnte Dank zweier sonniger Februartage am Südhang des Schlossbergs endlich geerntet werden. In Wirklichkeit kommt die Mischung aus ominösen Ländern „zu denen Chemnitz eine besondere Beziehung“ habe. Bevor es jedoch keine fair gehandelte Sahne, Zucker, Tassen, Löffel, Tischdeckchen und Kuchen gibt, ist das natürlich nichts für Verantwortungsbewusste.
4. Die Hofberichterstatter verkünden – die Oberbürgermeisterin ist verliebt http://bit.ly/aOhEIl
3. Skurrile Diebstähle scheinen ein Hobby der Chemnitzer zu sein: nach gestohlenen Schweinehälften
http://www.chemnitz-lebt.de/index.php/2009/09/02/chemnitz-im-august-2009/
haben Diebe im Botanischen Garten aus dem Stall zwölf Meerschweinchen entwendet. Da es wieder keine Beim dritten Versuch in einem Chemnitzer Juwelier fanden die Täter schließlich sau-teuren Schmuck.
2. Der Chemnitzer Opernball war aufgrund seiner Finanzierung umstritten. Kein Wunder – ist doch das Landesmotto jedes Jahr einem anderen Pleitekandidaten gewidmet. Nachdem man sich im Vorjahr orakelnd für Spanien entschied, besinnte man sich dieses Jahr mit Ungarn wieder auf die sicheren Anfänge der Krise.
1. In der Chemnitzer Messe war eine Kapelle zu Gast, welche mit leierartigen Saiteninstrumenten, Trommeln und elektronisch erzeugten Klangeffekten das Publikum animierte. Besonders wurde dem Textdichter applaudiert, welcher sich vormals mit „First Arsch“ aufspielte. Die Formation ist besonders beliebt aufgrund von „außergewöhnliche Sichtweisen“ und Themen, wie etwa Sadomasochismus, Homosexualität, Inzest, Missbrauch, Nekrophilie und Pyromanie.











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[...] Radproduktion eine Sache, die allen besonders lieb ist. Als Maschinenbaustadt und Region mit den meisten Pkw je Einwohner in Ostdeutschland, zeigt die Stadt ihre Liebe durch die Modernisierung des Messe-Parkplatzes. Wo [...]
[...] Chemnitz im Februar 2010 – Schweinediebstahl und Schlaglöcher Die Top 10 Ereignisse in Chemnitz im Februar 2010 [...]
[...] Perlwein. Da die Wirtschaftskrise für immer vergessen ist, wurde das Landesmotto nicht mehr wie im Vorjahr nach Pleitekandidaten ausgewählt. Es sollte erotische Leichtigkeit ausstrahlen und Eingeweihten einen lächelnden Hauch [...]
[...] Jetzt fehlt nur ein noch Stadtkaffee aus den südlichen Anbaugebieten des Kaßbergs. [...]
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