Verfolgt von Marx
Das Marx-Monument steht an der Brückenstraße. Felsenfest und grimmig selbstsicher. Bei jedem Wetter, bei jeder Tageszeit. Nur hier im Zentrum von Chemnitz begegnet man seinem Blick. Nur hier?
Ja, früher bekam man ab und an noch ein blaues Geburtagsgeschenk mit Marx-Widmung von Omi. Aber die 100 DDR-Mark Scheine sind entkapitalisiert. Trotzdem begleitet uns Karl. Nicht nur als Pop Art im Netz und auf Kleidung. Wir sind an unterschiedlichsten Stellen im Stadtgebiet einer Kopie des Nischels begegnet: von Altchemnitz bis nach Siegmar.
Der hölzerne Marx, eine Gartenskulptur von Vladimir Smyschlajew, stand an der Nevoigtstraße im ehemaligen Diamantwerk. Der bleiche Kollege schaut aus dem Fundus des Theater Chemnitz auf die vorbeieilenden Studenten der Wilhelm-Raabe-Straße.
























[...] der Stadt kann man sich durchaus verfolgt von Marx fühlen, gleich recht, wenn man die als Popkultur angedachten Verarbeitungen mit einbezieht bzw. als solche [...]
[...] drei, vier Dimensionen: Einen virtuellen Rundflug um das Marx-Monument, Theater, Fotografie, Film, Schnitzerei, Malerei, Plakatierung, und audiovisuelle Performance sowie historisches zur Chemnitzer Riesenbronze und ihrem Schöpfer [...]
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