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Chemnitz im Sommer 2012

8 Oktober 2012 Keine Kommentare PDF

Anders als das Winter(schlag)loch mit seinem tiefsinnigen Teufeln bot die warme Jahreszeit in ihrer Fülle an unwichtigen Ereignissen kaum hysterische Hochdruckerzeugnisse für den Monatsrückblickschreiber: zwar sorgten die Olympischen Spiele für Umwälzungen, denn zum ersten Mal in der 27-jährigen Sendegeschichte der Lindenstraße entfielen gleich zwei Folgen und auch die Australierin Elizabeth Cambage versuchte mit dem ersten Dunking einer Frau in der Geschichte des Sportfests in Erinnerung zu bleiben. Doch ach, am Ende erinnert sich jeder nur an den gefakten Absprung der Queen mit James Bond aus dem Hubschrauber. Die denkwürdigen Ereignisse waren auch in Chemnitz im Juli, August und September wie Softeis in der Hand einer Dreijährigen. Plain Vanilla hier in der Top 10:

10. Sommerloch


Das Sommerloch wird eigentlich mit Themen gefüllt, die niemanden interessieren. Liest man die Printerzeugnisse der Stadt, müsste also ständig Hochsommer in Chemnitz sein. Ein Glück gibt es aber die Polizeiberichte, welche mit ihrem oftmals mahnenden Katastrophen den Verkehr sicherer machen. Da hilft eine kreative Überschrift Wunder.

09. Frauen und Bier


„Antörnend wie eine Liste Leergut“ wurde Micaela Schäfer im TV bei #RundB präsentiert. Wie passend dazu hat die Dame ein neues Bier präsentiert. Glump. Äh. Gluck-gluck.

08. Der Wald vor lauter Bäumen nicht


Die Stadt verdient pro Jahr 80.000 Euro weniger, da man Bäume jetzt oftmals einfach so fällen darf. Oftmals heißt nicht immer und deshalb hat die Stadt jetzt mehr Aufwand zu prüfen, ob der Baum genehmigungsfrei gefällt werden darf. Auch zugenommen habe die Anzahl der „Hinweise“ auf unerlaubte Fällungen. Gut, dass es Nachbarn gibt.

07. Heym oder Heyne?


Kommunalpolitiker können sich über alles streiten. Uneinig war man sich über die Platzbenennung vorm Schocken. Sollte er nun nach Stefan Heym oder Christian Gottlob Heyne benannt werden? Die Entscheidung fiel, im April 2013 erfolgt die Benennung nach dem Schriftsteller. Na, welcher von beiden ist der Autor?

06. Weils Zuhause…


Soeben hat der Zug am Bahnsteig 1 den Bahnhof Chemnitz nach Westen verlassen und schon ertönt im feinem sächsischen Dialekt die Durchsage: „Nächster Halt Chemnitz, Bahnsteig 2“. Okay, man kann schon mit der Bahn nach Leipzig fahren, das ist für manche schon fern. Für alle anderen, heißt es weiterhin: Der Fernzug nach Berlin kommt frühestens in 8 Jahren an.

05. Sparsame Studenten


Wer als Student künftig sparsamer studieren möchte, kann die Mitgliedschaft in der Studierentenschaft beenden und so vielleicht sogar die nächste Tankfüllung für die Wäschefahrt zu Mutti rausholen. Vielleicht.

04. Murmeltier

Das Stadtfest 2012 war gerade vorbei, da wurden mit den seltenen Ereignissen schon wieder alle getröstet, die es mal wieder wie immer oder wie auch immer nicht zum Bratwurst mit Senf bekleckern gekommen waren. Nächstes Jahr dann auch mit Chemnitzer Bier, vielleicht.

03. Skandalöse Abzocke

Obwohl ein Gericht entschieden hat, dass Schüler keine Kopien und Materialien bezahlen müssen und die Stadt sogar Geld dafür hat, wird an manchen Schulen noch immer Geld verlangt. Während in Südkorea schon in der Grundschule E-Books verpflichtend auf dem iPad / Tablet gelesen werden, mussten Chemnitzer Eltern bis zu 32 Euro für Arbeitshefte ausgeben. Auf Papier!

02. Bratwurst-App


Für alles gibt es eine App. Es gibt Nacktscanner, virtuelle Kerzen und Programme, die dem Gärtner anzeigen, wie schnell das Gras wächst. Wer unter der Überschrift nun eine Chemnitzer Neuentwicklung der Grillapps erwartet, liegt falsch. Das Bratwurstbierfest schlechthin hat eine App spendiert bekommen, welche anzeigte, wann welche Coverband auftritt und wo die neueste Gürteltasche verkauft wird. Okay, nichtmal das war enthalten. Was vielleicht der Grund sein dürfte, weshalb die Android-App weniger als 500 x runtergeladen wurde laut Storestatistik, von iOS ganz zu schweigen. Wie das möglich ist, dass das Stadtfest Chemnitz eine eigene und sinnfreie Bug-App bekommt bei klammen Kassen, die jeden Sponsoren- oder Steuereuro dreimal wenden? Fragt besser nicht. Die Antwort beinhaltet drei Buchstaben.

01. Stadion-Schock


Fieses Foul vs. Formfehler. Wenn zwei öffentliche Einrichtungen streiten, freut sich normalerweise der Bürger angesichts der Verworrenheit. In diesem Fall dürfte es anders liegen, da die dritte Wiederholung der gleichen Episode selbst hartgesottene Serienjunkies ermüdet. Naja, man hätte es ahnen können. Am Ende ging dann aber doch alles schnell und die Stadt entschied sich zum Selbstbau. Ende?

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