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„Comeback – Das Karl-Marx-Musical“: Ein Besuch beim Chemnitzer Nischel

14 März 2013 Keine Kommentare PDF

comeback karl marx musical chemnitzHeute ist der 130. Todestag von Karl Marx, in seiner Geburtsstadt Trier wird dies mit der Eröffnung einer multimedialen Ausstellung gefeiert. Auch an seinem größten Denkmal, dem Nischel in Chemnitz, gab es etwas zu sehen. Mit einem roten Doppelstockbus statteten der Frontmann von „Die Prinzen“ Tobias Künzel und seine Kollegen Steffen Lukas und Maximilian Reeg dem Marx-Monument einen Besuch ab und informierten über ihr neues Musical „Comeback – Das Karl-Marx-Musical“.

Das Stück soll am 2. November im Plauener Vogtlandtheater uraufgeführt werden und handelt von Karl Marx’ Wirtschaftstheorien. Zeitlich spielt es jedoch in der Gegenwart und nimmt humorvoll Bezug auf die Bankenkrise, an der die Prophezeiung von Karl Marx schuld sein soll. Das behaupten zumindest ein verarmter Künstler und eine reiche Bankierstochter, die sich am Grab des Philosophen trafen und verliebten. Mit Tänzern, Musikern und Schauspielern dreht sich das Musical um die Frage, ob diese Prophezeiung widerrufbar ist.

Die Initiative für das Musical ging von Ludgar Nowak aus, dem musikalischen Leiter der Rocky-Horror-Show, der Tobias Künzel schon lange kennt. Der Prinzen-Musiker ist jedoch nicht der einzige Autor des Stücks, Wortkünstler Maximilian Reeg aus Leipzig und Steffen Lukas, Moderator bei Radio PSR, standen ihm bei seiner Arbeit als Co-Autoren zur Seite. Geschrieben haben sie das Musical in London, späteres Exil und Lebensmittelpunkt Marx’. Die Autoren hoffen auf einen deutschlandweiten Erfolg des Musicals und eventuell auch auf eine Aufführung in der englischen Hauptstadt. Heute sorgten sie aber erst einmal für Stimmung vor dem Karl-Marx-Kopf im Chemnitzer Zentrum.

Text und Fotos: S. Loerch

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